Wir zerstörten die Brücke bei Eslamsbrück mittels Hesindianes Djinn, so dass der Feind nicht übertreten konnte und reisten nach Ysilia. Dietrad wurde von leider von Borbaradianern verschleppt. Er sah recht tot aus. Walpurgas Zustand war auch ungewiss.
In Ysilia scheint langsam der Wahnsinn um sich zu greifen. Die Adeligen beratschlagten, ob man sich nun Borbarad anschließen oder sich ihm entgegen stellen sollte. Borbarad anschließen. Pah! Wie kann man nur so blind sein! Der Arngrim von Ehrenstein (ein Anwärter auf den Herzogstitel von Tobrien) sprach sich für Borbarad aus. Bernfried von Ehrenstein (ebenfalls Anwärter) war dagegen. Bernfried wurde hier in Ysilia zum Herzog ernannt, aber Arngrim, der derzeit in Mendena hockte, trug die Insignien der Herzogsschaft Tobriens (eine Eberzahnkette), wodurch einige verblendete Adelige ihn immer noch folgten.
Bernfried bat uns (Artosch und mich), die Insignien wieder zu beschaffen. Sie müssten in Arngrims Festung bei Mendena sein - tief im Feindesland. Dazu bat er uns, wenn sich die Gelegenheit ergab, seinen Bruder Dietrad zu erlösen. Er erfuhr, dass Dietrad als Untoter gehalten wurd. Wir bekamen eine Ortskundige gestellt und ich holte Pilzfreund wieder mit ins Boot.
8. Efferd:
Wir machten uns mit einem Segen Rondras und 3 verpackten Djinnen von Hesindiane zuerst wieder nach Eslamsbrück auf. Auf dem Weg dorthin wurden wir von einem Rudel Nebelwölfe überrascht. Einer von denen verwandelte sich in einen alten Mann namens Gwendio von Nevelung. Er sagte, dass der Wald in dem wir uns befanden, in seinem Land sei und wollte uns ausfragen. Er war einer der Arngrim-Sympathisanten. Deshalb erzählten wir nicht von unserem Auftrag. Er verließ uns spontan, als in der ferne ein großer, weißer Wolf heulte.
Nachdem uns gierige Fischer über den Fluss ließen, kamen wir nach Eslamsbrück. Viele hatten die Stadt verlassen, aber sie scheint immer noch in den Händen von guten Menschen. Man erzählte: Der Feind ist kurz nach der Zerstörung der Brücke abgezogen. Wir erzählten von unserem Auftrag und ich konnte einen der zahlreichen Golgariten, die dort erschienen sind, überzeugen, dass wir “Palanais Licht” mitnehmen dürfen - Eine heilige Kerze der Boronskirche.
Je weiter wir gen Osten kamen, desto merkwürdiger wurde es. Die Tiere waren allesamt agressiv und die Pflanzen merkwürdig. Unsere Ortskundige Freya erzählte uns von einem Alptraum, in dem sie und ein Eichschößling zu Knochen und Staub zerfiel. Eiche… Ist das nicht ein Symbol für Andergast?
13. Efferd:
Gekleidet in erbeuteten Borbarad-Wappenröcken erreichten wir ein Dorf, in dem eine hübsche Frau und ein Mann verbrannt werden sollten. Wir retteten sie und fanden heraus, dass die Bewohner gegen die Herrschaft Borbarads revoltierten und die beiden als Anhänger Borbarads sahen. Sie irrten sich.
14. Efferd:
Artosch berichtete mir, dass er die Nacht einen Geist traf. Des Weiteren sahen wir, wie Menschen in 3 Käfigwagen transportiert wurden. In der folgenden Nacht hatte ich wieder das Gefühl des beobachtet seins, wie auch viele Nächte zuvor in diesen Landen. Doch diesmal sah ich den Beobachter: der große, weiße Wolf. Leider lief er davon, als ich ihn näher kommen wollte. Wer ist das bloß? Ein Diener Bruder Firuns? Die Insignie war doch ein Firun-gewidmetes Stück, oder?
16. Efferd:
Uns kam ein Banner Soldaten mit Borbarad-Emblem (Dämonenkrone) entgegen. Die marschierten nach Warunk in die Schlacht.
20. Efferd:
Borbaradianische Wegelagerer überfielen uns. Wir behinderten sie und machten uns aus dem Staub. Dann sahen wir, wie diese von Reitern ohne Borbarad-Emblem niedergemacht wurden. Wir nahmen die Wappenröcke ab und sprachen mit denen. Es waren die Wiederständler um Jelnan von Dunkelstein. Selbst Orks waren bei ihnen! Wir erzählten von unserem Plan in deren Lager und Jelnan ging mit uns zur Burg bei Mendena.
Mendena war voller Kriegsgerät und wir erlebten mit Abscheu wie Verurteilte angezündet und mit dem Katapult weggeschleudert wurden. Der Henker sagte was von “Eingliederung in den endlosen Heerwurm”.
Jelnan führte uns über einen Geheimgang in die Festung. Dort schlichen wir uns in die Küche, die direkt neben dem Thronsaal war. Pilzfreund bezauberte die Küchenleute, so dass sie uns nicht verrieten und uns einen Blick in den Saal gewährten.
Im Thronsaal war die Eberkette auf einem Samtkissen. Dazu sahen wir einige merkwürdige Leute:
der Kutscher der schwarzen Kutsche, ein siberhaariger Magus genannt Publius Rotorn, die Frau mit dem Spinnentatto, die Eishexe, der Arngrim als hagerer Mann in dunklen Mantel, einen Krieger, einen Zwerg, den untoten Dietrad gezwungen zum Musizieren, tanzende Skelette und noch ein paar Wachen…
Dann kam eine Frau hinein und meldete, das einige Gezeichnete gesichtet wurden und der Meister sie tot in seinen eigenen Reihen sehen will. Arngrim bekam einen Wutanfall. Er sagte, er wolle die Gezeichneten lebend auf seine Seite und sprach er würde morgen nach Westen ziehen. Danach verließen alle, bis auf zwei schwere Wachen den Raum. Unsere Zeit ward gekommen.
Ich winkte die Eberkette herbei und sie lief zu mir. Die Wachen wurden aufmerksam. Freya zündete Parlains Licht an und Dietrad erholte sich, blickte erfreut und löste sich auf. Ich zog seine Laute mit meinem fernen Griff zu mich heran und Artosch befahl einen Djinn vor uns eine Wand erscheinen zu lassen, bevor die Wachen uns erreichen konnten. Mit einem weiteren Djinn verließen wir die Burg und der letzte steckte sie in Brand. (Naja, teilweise)
Dann flohen wir mit Saus und Braus aus dem dunklen Land heraus und erreichten gegen Ende Efferd Eslamsbrück. Dort war nun ein Zeltlager. Leute versorgten die ausgemergelte Stadt. Wir hörten, dass Warunk gefallen sei. Ein schwarzer Drache hätte es zusammen mit Magiern eingenommen. War das etwa Xyxxyx, der Drache, dessen Karfunkel in Borbarads Händen war? Dann erfuhren wir noch, dass Walpurga dem Kaiserreich im Namen Borbarads den Krieg erklärt hat…
Am 5. Travia erreichten wir schließlich den Herzog Bernfried in Viereichen - genau pünktlich zum Feiertag, an dem er die Insignien präsentieren wollte.