Oase - Blog

Fantasy-Geschichten und mehr

NOVA - Ein Geheimtipp unter den Pen&Paper-RPGs

Vor einer Weile, als unsere SR/Earthdawn-Runde nicht komplett war, testeten wir ein neues Pen&Paper-RPG. Es hieß Nova. Mit dem neuen System probierte unser SL auch ein Konzept aus:

Wir sagten, was wir gerne in einem Sci-Fi-System spielen möchten und er bereitete alles vor. Dann bekamen wir leere Charakterbögen und starteten auf einem beschädigten Raumschiff - eingesperrt in Tiefschlafbehältern, alleine, ohne Erinnerung. Jedes Mal, wenn eine Fertigkeit von Nöten war, die der Charakter besaß, wurde sie offenbart.

Nach dem Intro bekamen wir unsere kompletten Daten und konnten sie noch nach anpassen/aufwerten und dann offenbarte sich uns die offene Welt.

Wir spielen relativ frei und nutzen das praktische Nova-Regelwerk, welches schnell von der Hand geht, Spaß macht und gute Konzepte beinhaltet, dazu den größten Teil des Nova-Hintergrunds. Die Welt bauen wir stetig weiter aus mit Sonnensystemen, Schiffen, NSCs, …

Die Kämpfe bei Nova sind schnell und spannend. Die Proben gehen allgemein gut von der Hand und das Material liefert alles, was man zum Zocken braucht.

Achja. Aus dem Ausprobieren ist dann eine feste Runde geworden ;)

Wer Interesse hat: www.nova-rpg.de



ST: Ab Anfang Efferd 1020 BF

Wir zerstörten die Brücke bei Eslamsbrück mittels Hesindianes Djinn, so dass der Feind nicht übertreten konnte und reisten nach Ysilia. Dietrad wurde von leider von Borbaradianern verschleppt. Er sah recht tot aus. Walpurgas Zustand war auch ungewiss.
In Ysilia scheint langsam der Wahnsinn um sich zu greifen. Die Adeligen beratschlagten, ob man sich nun Borbarad anschließen oder sich ihm entgegen stellen sollte. Borbarad anschließen. Pah! Wie kann man nur so blind sein! Der Arngrim von Ehrenstein (ein Anwärter auf den Herzogstitel von Tobrien) sprach sich für Borbarad aus. Bernfried von Ehrenstein (ebenfalls Anwärter) war dagegen. Bernfried wurde hier in Ysilia zum Herzog ernannt, aber Arngrim, der derzeit in Mendena hockte, trug die Insignien der Herzogsschaft Tobriens (eine Eberzahnkette), wodurch einige verblendete Adelige ihn immer noch folgten.

Bernfried bat uns (Artosch und mich), die Insignien wieder zu beschaffen. Sie müssten in Arngrims Festung bei Mendena sein - tief im Feindesland. Dazu bat er uns, wenn sich die Gelegenheit ergab, seinen Bruder Dietrad zu erlösen. Er erfuhr, dass Dietrad als Untoter gehalten wurd. Wir bekamen eine Ortskundige gestellt und ich holte Pilzfreund wieder mit ins Boot.

8. Efferd:
Wir machten uns mit einem Segen Rondras und 3 verpackten Djinnen von Hesindiane zuerst wieder nach Eslamsbrück auf. Auf dem Weg dorthin wurden wir von einem Rudel Nebelwölfe überrascht. Einer von denen verwandelte sich in einen alten Mann namens Gwendio von Nevelung. Er sagte, dass der Wald in dem wir uns befanden, in seinem Land sei und wollte uns ausfragen. Er war einer der Arngrim-Sympathisanten. Deshalb erzählten wir nicht von unserem Auftrag. Er verließ uns spontan, als in der ferne ein großer, weißer Wolf heulte.

Nachdem uns gierige Fischer über den Fluss ließen, kamen wir nach Eslamsbrück. Viele hatten die Stadt verlassen, aber sie scheint immer noch in den Händen von guten Menschen. Man erzählte: Der Feind ist kurz nach der Zerstörung der Brücke abgezogen. Wir erzählten von unserem Auftrag und ich konnte einen der zahlreichen Golgariten, die dort erschienen sind, überzeugen, dass wir “Palanais Licht” mitnehmen dürfen - Eine heilige Kerze der Boronskirche.

Je weiter wir gen Osten kamen, desto merkwürdiger wurde es. Die Tiere waren allesamt agressiv und die Pflanzen merkwürdig. Unsere Ortskundige Freya erzählte uns von einem Alptraum, in dem sie und ein Eichschößling zu Knochen und Staub zerfiel. Eiche… Ist das nicht ein Symbol für Andergast?

13. Efferd:
Gekleidet in erbeuteten Borbarad-Wappenröcken erreichten wir ein Dorf, in dem eine hübsche Frau und ein Mann verbrannt werden sollten. Wir retteten sie und fanden heraus, dass die Bewohner gegen die Herrschaft Borbarads revoltierten und die beiden als Anhänger Borbarads sahen. Sie irrten sich.

14. Efferd:
Artosch berichtete mir, dass er die Nacht einen Geist traf. Des Weiteren sahen wir, wie  Menschen in 3 Käfigwagen transportiert wurden. In der folgenden Nacht hatte ich wieder das Gefühl des beobachtet seins, wie auch viele Nächte zuvor in diesen Landen. Doch diesmal sah ich den Beobachter: der große, weiße Wolf. Leider lief er davon, als ich ihn näher kommen wollte. Wer ist das bloß? Ein Diener Bruder Firuns? Die Insignie war doch ein Firun-gewidmetes Stück, oder?

16. Efferd:
Uns kam ein Banner Soldaten mit Borbarad-Emblem (Dämonenkrone) entgegen. Die marschierten nach Warunk in die Schlacht.

20. Efferd:
Borbaradianische Wegelagerer überfielen uns. Wir behinderten sie und machten uns aus dem Staub. Dann sahen wir, wie diese von Reitern ohne Borbarad-Emblem niedergemacht wurden. Wir nahmen die Wappenröcke ab und sprachen mit denen. Es waren die Wiederständler um Jelnan von Dunkelstein. Selbst Orks waren bei ihnen! Wir erzählten von unserem Plan in deren Lager und Jelnan ging mit uns zur Burg bei Mendena.

Mendena war voller Kriegsgerät und wir erlebten mit Abscheu wie Verurteilte angezündet und mit dem Katapult weggeschleudert wurden. Der Henker sagte was von “Eingliederung in den endlosen Heerwurm”.

Jelnan führte uns über einen Geheimgang in die Festung. Dort schlichen wir uns in die Küche, die direkt neben dem Thronsaal war. Pilzfreund bezauberte die Küchenleute, so dass sie uns nicht verrieten und uns einen Blick in den Saal gewährten.
Im Thronsaal war die Eberkette auf einem Samtkissen. Dazu sahen wir einige merkwürdige Leute:
der Kutscher der schwarzen Kutsche, ein siberhaariger Magus genannt Publius Rotorn, die Frau mit dem Spinnentatto, die Eishexe, der Arngrim als hagerer Mann in dunklen Mantel, einen Krieger, einen Zwerg, den untoten Dietrad gezwungen zum Musizieren, tanzende Skelette und noch ein paar Wachen…

Dann kam eine Frau hinein und meldete, das einige Gezeichnete gesichtet wurden und der Meister sie tot in seinen eigenen Reihen sehen will. Arngrim bekam einen Wutanfall. Er sagte, er wolle die Gezeichneten lebend auf seine Seite und sprach er würde morgen nach Westen ziehen. Danach verließen alle, bis auf zwei schwere Wachen den Raum. Unsere Zeit ward gekommen.

Ich winkte die Eberkette herbei und sie lief zu mir. Die Wachen wurden aufmerksam. Freya zündete Parlains Licht an und Dietrad erholte sich, blickte erfreut und löste sich auf. Ich zog seine Laute mit meinem fernen Griff zu mich heran und Artosch befahl einen Djinn vor uns eine Wand erscheinen zu lassen, bevor die Wachen uns erreichen konnten. Mit einem weiteren Djinn verließen wir die Burg und der letzte steckte sie in Brand. (Naja, teilweise)

Dann flohen wir mit Saus und Braus aus dem dunklen Land heraus und erreichten gegen Ende Efferd Eslamsbrück. Dort war nun ein Zeltlager. Leute versorgten die ausgemergelte Stadt. Wir hörten, dass Warunk gefallen sei. Ein schwarzer Drache hätte es zusammen mit Magiern eingenommen. War das etwa Xyxxyx, der Drache, dessen Karfunkel in Borbarads Händen war? Dann erfuhren wir noch, dass Walpurga dem Kaiserreich im Namen Borbarads den Krieg erklärt hat…

Am 5. Travia erreichten wir schließlich den Herzog Bernfried in Viereichen - genau pünktlich zum Feiertag, an dem er die Insignien präsentieren wollte.

ST: Ab 17. Rondra 1020 BF

Turok, Artosch, Hesindiane und ich gingen zusammen mit dem Elfensöldner Pilzfreund und einem Ortskundigen auf eine Aufklärungsmission gen Osten an die Tobimora entlang.

Am 20. Rondra kamen uns Flüchtlinge entgegen. Sie berichteten von Alpträumen und einer merkwürdigen Umwelt. Etwas später sah ich ein Banner Reiter Richtung Norden reiten. Sie ritten in ein Dorf, töteten alle, plünderten und reihten die Leichen auf. Vermutlich würde bald jemand kommen, um diese wieder zu erwecken. Hesindiane, Turok und Artosch kümmerten sich um die Leichen, als die Reiter davonritten und ich zog mit Pilzfreund weiter gen Osten.

Am 22. Rondra sah ich es dann:
- ca 12 laufende Dämonen (Zantim, Shruufya und andere)
- 3 Karakile
- 1 Banner Goblins
- 3 Schwadrone Reiter
- 8 Rotzen auf Lafetten
- 3 Banner maraskanisches Fußvolk
- ca 1 Dutzend Magier
- etwas Landwehr(?)
- ca 10 geschlossene Planwagen (Untote?)
Besonders Schlimm war ein bestimmter Anblick: Unter den Maraskanern erkannte ich Rurech wieder, einer meiner engsten Freunde aus Kindheitstagen! Wie konnte er nur diesen Schändern beitreten!?

Ich traf die anderen wieder auf den Rückweg. Turok berichtete von einem Alptraum. Dann erzählte man mir, dass der Kundschafter einfach so wegstarb und man des Nachts von einem Karakilreiter angegriffen wurde, der eine Kugel mit ätzendem Material abwarf. Die wollen das doch nicht als Munition für die Rotzen verwenden, oder?

Wir kamen am 25. Rondra zurück im Heerlager an und ich berichtete von der Armee. Vermtlich würde sie am 28./29. Rondra eintreffen. Hesindiane traf sich mit anderen Magiern und beschwor dann zusammen 3 Djinne zur Kriegsunterstützung, zur Heilung und zur Zerstörung der Rotzen.

Am 29. Rondra war es dann so weit. Es regnete in Strömen. Walpurga machte eine Ansprache. Dann hörte man die Trommeln des Feindes und die Sonne ging unter.

Der Feind reihte sich auf. Es waren aber Lücken zu erkennen. Abu ließ einen Bogenschützen in die Lücke feuern und der Pfeil blieb in der Luft hängen! Der Feind besaß Unsichtbare!

Abgesandte von Lutisana von Perricum trafen sich mit den unsrigen. Sie wollten unsere Kapitulation! Rurech war unter Ihnen! Unsere Führung lehnte natürlich ab. Dann wurd unser Bannerträger auf einmal in der Luft zerrissen und Walpurga wurde von einem Unsichtbarem bedrängt. Wir eilten zur Hilfe und die Schlacht begann. Wir schafften es, den Unsichtbaren (ein Shruuf!) zu erledigen.
Dann fand ich Rurech wieder. Ich kreuzte die Waffe mit ihm und fragte ihn, was ihn zu dieser Tat trieb. Ich wollte ihn wieder zur Vernunft bringen, doch vorher schlug er mit mit einem glücklichen Treffer zu Boden. Rurech … er war erfüllt von dunkler Macht. Er erholte sich zu schnell, als ich zu Boden ging… Seine Seele war befleckt!

Ich wurde zurückgezogen von Kameraden. Phelicitas versorgte meine Wunden mit einem Artefakt und einem Trank.

Dann war da diese merkwürdige Frau und der rothaarige Hühne. Phelicitas und ich gingen auf sie zu. Phelicitas kümmerte sich um den Hühnen und ich trat der Frau gegenüber, doch auf einmal brauch aus ihr ein dreigehörnter Flammendämon heraus. Sie befahl ihm alle zu töten und der Dämon schleuderte sie in die Ferne. Er war unglaublich heiß (also von der Temperatur her …), aber zusammen mit Artosch, der grad in der Nähe war, schlugen wir das Monstrum in Stücke. Phelicitas verwandelte währenddessen den Hühnen in ein Stück Braunkohle.

Dann kam da ein flackerndes Licht über das Schlachtfeld und Entsetzensschreie waren zu hören. Die Toten erhoben sich wieder und krochen sogar aus dem Boden heraus. Verdammt, ich glaube, hier gab es schon andere Schlachten!
Wir folgten dem Licht, traten auf die Untoten, die aus dem Boden kamen und näherten uns einem Kreis aus Kuttenträgern. Turok sprach einen Exorzismus und ging unbewusst, wie in Trance, auf die selbe Stelle zu, verteidigt von Abu.

Wir konnten den Singsang der Kuttenträger unterbrechen. Auch der Exorzismus Turoks schien irgendetwas vertrieben zu haben. Aber wir kamen mal wieder zu spät. Es erschienen immer mehr Untote. Wir mussten den Rückzug antreten…

ST: Ab 7. Praios 1020 BF

Ab 7. Praios: Wir teilten uns auf. Ein Teil reiste mit den Flüchtlingen nach Beilunk, der andere kümmerte sich mit Djinnen um den Drachenschatz. Beilunk war überfüllt mit Flüchtlingen und Bannstrahler befragten und untersuchten jeden, der hinein wollte. Diese verbohrten Fanatiker. Nur weil ich ein Maraskaner bin, zickten die voll rum. In Beilunk besorgten wir einen Karren für den Drachenschatz und ich verkaufte noch die “Unterstützung” aus der Kurkumer Schatzkammer… Des Weiteren verfasste und verschickte ich einen Bericht über die Vorkommnisse an die KGIA.

Am 11. Praios war Kriegsrat in Beilunk. Wir saßen zusammen mit Rittern, Weißmagier (inkl. Foslarin), Geweihten und der Fürstilluminata Gwiduhenna. Wir erfuhren, dass das Schwert der Schwerter Ayla mit ihren Rondrianern erwartet würde.

Mehrere Gerüchte machten sich breit:
- Die Magier Sulman al Venisch, Puglius Rothor und Murak di Zeforica seien zu Borbarad übergetreten
- Flüchtlingsströme kamen nach Beilunk, Warunk und Ysilia
- Untote erheben sich an verschiedenen Stellen
- Es gab Unruhen in Maraskan, Haffax sorgte für Ordnung

Am 27. Praios erschien ein Schiff vom Schwert der Schwerter. Es war schwer angeschlagen. Das Andere wurde samt Besatzung zerstört. Man erzählte von einer 50 Schritt langen und extrem wendigen Dämonen-Arche mit Hummerier, Piraten und Dämonen als Besatzung!

Am 30. Praios verhängte die Marktgräfin eine Ausgangssperre für Kriegervolk. Sie wollte ihr Stadt für beschützt wissen, aber sie kann uns doch nicht einfach einsperren?! Ayla war nicht begeistert. Sie könne zwar die Stadt verlassen, dies wäre dann aber ein politischer Affront…

Am 5. Rondra vollzog Ayla einen Rondra-Gottesdienst in der Rondra-Kirche. Sie verwendete heilige Artefakte und es wurde gesungen. Yppolita, die ehemalige Amazonenkönigin, wurde heilig gesprochen.
Dann wurden auf Lutisana von Perricum noch 1000 Dukaten Kopfgeld verhängt.
Etwas später trafen wir Ayla zusammen mit Frau Hauka Wölfintochter (Heerführerin) und dem rothaarigen Brin von Rhodenstein auf dem Bergfried. Sie berichteten uns von einer Gefahr in Eslamsbrück. Dort sei eine zentral wichtige Brücke über den Fluss, welche dem Feind Zugang zu Warunk, Beilunk und Ysilia gewähren würde. Der Feind würde garantiert versuchen, Eslamsbrück einzunehmen, um diese Brücke zu kontrollieren. Wir beschlossen, Eslamsbrück und die Brücke zu schützen. Dafür müssten wir aber die Stadt verlassen.

Ayla ging also zu Gwiduhenna und redete 2 geschlagene Stunden auf sie ein. Schließlich ließ sie einen Teil der Rondrianer und Magier (die sich sowieso nix sagen lassen) ziehen. Wir reisten also am Folgetag gen Norden mit fast 40 Rondrianern und 40 Magiern.

In einem Gespräch mit der Führungsriege erfuren wir, dass Ayla nachts bewusstlos wurde und mit einer silbernen Schwanenfeder im Haar aufwachte. Sie hatte Kontakt mit dem obersten Firungeweihten, der von Borbarads Umtrieben im Norden berichtete.

Am 10. Rondra trafen wir auf Ritter des Donnerordens (ein Weidener Ritterorden). Diese wurden von Walpurga, Tochter des Herzogs Waldemar angeführt. Wir schlossen uns mit ihnen zusammen und wuchsen so auf eine Truppenstärke von ungefähr 800 an. Abends gab es eine Führungsbesprechung, in der man sich mit den neuen Zahlen und Fakten vertraut machte.
Etwas später kam es bei meinem Zelt zu einer kleinen “Rauschgurken-Teeparty”. Naja… ich brachte eine zerschnittene Rauschgurke in meinem Kessel voll Tee unter und machte mich ein wenig mit den umliegenden Kriegern vertraut. Wir hatten jedenfalls viel Spaß, auch wenn Phelicitaz irgendwie nicht so begeistert wirkte… Ihr missfiel wohl die Tatsache, dass der Rauch des Tees quer durchs Zeltlager zog.

Im Laufe der Tage bewegte ich mich immer wieder durch die Soldaten/Krieger/Rittermassen und nutzte meine Gesellschaftserfahrung, um die Moral zu heben und Sympathien zu steigern.

Am 16. Rondra erreichten wir gen Mittag Eslamsbrück. Abends hatten wir eine Lagebesprechung beim Truchsess. Vorher lief ich ein wenig umher, um mir die Gegend anzuschauen:

Der Fluss Tobimora fließt von West nach Ost. Nordwestlich der Brücke ist Eslamsbrück, südlich sind Beilunk und Warunk. Um den Fluss ist sumpfige Landschaft. Der Feind wird vermutlich aus dem Osten kommen, auf der nördlichen Flussseite. Gen Osten ist eine Hügelkette von Nord nach Süd bis fast zum Fluss.

Bei der Besprechung erfuhren wir, dass der Feind eine Truppenstärke von grob 500 Mann hat und wohl noch eine Woche entfernt ist. Es könnte aber auch noch länger dauern, da er trödelt. Bei mir klingelten in diesem Moment die Alarmglocken. Ich sagte, dass der Feind garantiert trödelt, da er aufstocken will - mit Dämonen und Untoten. Wir müssten sofort einen Trupp entsenden um herausbekommen, was der Feind treibt. Am besten unsere Truppen sofort entsenden und zuschlagen, so lange der Feind schwach ist. Leider traute man sich hier nichts. Der Plan war, hier auf den Feind zu warten, da seine Armee die unsrige sonst umgehen und die Brücke passieren könnte. Hah! Wie schnell sollen die denn sein?! Aber ich habe nicht das sagen. Also verblieb die unsrige Armee bei Eslamsbrück… auf jeden Fall werde ich aber einen Spähtrupp organisieren.

Uebersicht - Sendijians Tagebuch

Stand: 22.1.2012

Sendijians Tagebuch behandelt die Erlebnisse unserer DSA4.1-Rollenspielgruppe CSI:Borbarad. Sie führt zuerst durch ein paar (eventuell leicht modifizierte) Rollenspielklassiker und endet dann in der Borbarad-Kampagne. Folgende Einträge sind bereits gemacht:

Vorgeschichte:
ST: Vorgeschichte

Die sieben magischen Kelche (Anfang):
ST: 2. Efferd, 996 BF

Schiff der verlorenen Seelen:
ST: 10. Efferd, 996 BF

Die sieben magischen Kelche (Fortsetzung):
ST: Ab 11. Efferd, 996 BFST: Ab 21. Efferd, 996 BFST: Ab 29. Efferd, 996 BF

Die Göttin der Amazonen:
ST: Ab 10. Peraine, 998 BFST: Ab 18. Peraine, 998 BFST: Ab 20. Peraine, 998 BFST: Ab 22. Peraine, 998 BF

Verschwörung in Gareth:
ST: Ab 2. Rahja, 998 BFST: Im Praios, 999 BFST: Im Praios, 999 BF - Teil 2

Zwischenspiel:
ST: Ab 1.Rondra, 999 BF

In toten Gärten:
ST: Ab Praios, 1000 BF, ST: Ab 15. Rondra, 1000 BF

Der Wolf von Winhall:
ST: Anfang Efferd, 1001 BFST: Ab 23. Efferd, 1001 BFST: Ab 7. Travia, 1001 BF

Die Seelen der Magier:
ST: Anfang Efferd, 1002 BFST: Ab 7. Efferd, 1002 BFST: Mitte Efferd, 1002 BF

Zwischenspiel:
ST: Zwischendurch 1002-1003 BF

Die Kanäle von Grangor:
ST: Anfang Peraine, 1005 BFST: Mitte Peraine, 1005 BF

Zwischenspiel:
ST: Ab 29. Efferd, 1009 BF

Staub und Sterne:
ST: 29. Travia, 1009 BFST: Ab 30. Travia, 1009 BFST: Ab 3. Boron, 1009 BF

Ring des Ssad’nav:
ST: Ab 5. Travia, 1014 BF

Krieg der Magier:
ST: Irgendwann 590 BF

Am Rande der Nacht / Die Ungeschlagenen:
ST: Ende Phex, 1015 BF

Alptraum ohne Ende:
ST: Ab 11. Ingerimm 1015 BFST: Ab 23. Ingerimm 1015 BF

Unsterbliche Gier:
ST: Mitte Travia 1016 BF, ST: Ab 21. Travia 1016 BFST: Ab 23. Travia 1016 BFST: Ab 25. Travia 1016 BFST: Ab 27. Travia 1016 BFST: Ab 7. Boron 1016 BFST: Ab 16. Boron 1016 BFST: Ab 21. Boron 1016 BF

Grenzenlose Macht:
ST: Ab Ende Praios 1017 BFST: Ab 7. Rondra 1017 BFST: Ab 10. Rondra 1017 BFST: Ab 13. Rondra 1017 BF

Zwischenspiel:
ST: Anfang Efferd 1018 BF

Pforte des Grauens:
ST: Ab Mitte Efferd 1018 BFST: Ab 17. Rahja 1018 BFST: Ab 7. Praios 1019 BFST: Ab 10. Praios 1019 BFST: Ab 20. Praios 1019 BFST: Ab 6. Rondra 1019 BFST: Ab 1. Efferd 1019 BF

Bastrabuns Bann:
ST: Ab 10. Efferd 1019 BFST: Ab 4. Travia 1019 BFST: Ab 20. Travia 1019 BFST: Ab 23. Boron 1019 BFST: Ab 7. Hesinde 1019 BFST: Ab 14. Hesinde 1019 BF

Schatten im Zwielicht - Geborstene Mauern:
ST: Ab 2. Firun 1019 BFST: Ab 5. Firun 1019 BFST: Ab 12. Firun 1019 BF ST: Ab 16. Firun 1019 BF

Zwischenspiel:
ST: Tsa/Phex 1019 BF

Goldene Blüten auf blauem Grund:
ST: Ab 10. Peraine 1019 BF, ST: Ab 21. Ingerimm 1019 BF, ST: Ab 8. Rahja 1019 BF, ST: Ab 23. Rahja 1019 BF, ST: Ab 30. Rahja (abends) 1019 BF

ST: Ab 30. Rahja (abends) 1019 BF

Feindliche Soldaten griffen an. Ein Pfeilhagel regnete auf die Burg. Der weiße Hühne spaltete einen Söldner auf einem speziellen Stein mit seinem schwarzen Anderthalbhänder und die Temperatur fiel schlagartig wodurch das Wasser im Graben gefror. Der Feind kam mit einem Rammbock über den gefroreren Graben und wollte das Tor der Burg aufstoßen. Artosch ließ heißes Pech auf sie hinunter, Phelicitaz feuerte einen Feuerball auf die Rammbocktruppe hinab und Hesindiane realisierte einen genialen Plan von mir: Sie verwendete ihren Umkehrzauber mit ihrem Schwebezauber (also der, der Sumus Griff aufhebt) und bewirkte damit, dass die komplette Rammbocktruppe durch einen verstärkten Griff Sumus im Eis versank.
Abu wehrte währenddessen mit den Amazonen ein paar Söldner ab, die es andersweitig auf die Burg geschafft hatten.

Eine Stunde später probierte es der Feind mit zwei Belagerungstürmen. Während Abu und Artosch einen Turm dicht hielten, hatten Hesindiane, Phelicitaz und ich mit einem anderen zu tun. Unter anderem sabotierten wir deren Turm und erschwerten ihren Zugriff mit einer magischen Wand.

Dann kamen die Zwerge. Ich weiß nicht mehr, ob ich es schrieb, aber Phelicitaz hatte ihr Hexenzeichen losgeschickt, um Verstärkung aus den Bergen zu holen. Die Zwergenarmee drosch von außen auf den Feind ein und die Amazonen machten einen Ausfall, um den Zwergen den Weg in die Burg zu ebnen. 60 von den Kurzen schafften es in die Burg und der Feind zog sich schließlich zurück.

Wir hatten nun Verstärkung, aber der Feind war immer noch mächtig und in der Überzahl. Es kam der Vorschlag den Drachen Smagur in den Beilunker Bergen um Hilfe zu bitten… Ja, ein Drache! Einen großen, geschuppten, Feuer-spuckenden, unberechenbaren Drachen! Anscheinend ging Phelicitaz’ Zeichen nun zu ihm.

Grob 4 Stunden später kam der nächste Angriff. Eine lange Schlange von Untoten marschierten auf das Tor zu. Söldner bewaffneten sich mit Sturmleitern und gingen auf die Mauern zu. Wir verteilten uns auf die Mauern und wehrten die Söldner ab. Dann kam der weißhaarige Hühne mit Blut-unterlaufenen Augen die Mauer hoch und Abu stellte sich ihm in einen Zweikampf. Leider konnte ich nicht allzuviel davon sehen, da ein dichter Wirbel aus Schnee und Eis den Kampf umspannte. Schließlich fiel aber der Vorhang und Abu stand als Einziger. Das kühne Tier mit dem Krötensinn vernichtete den Eisdämon-Paktierer.

Dann kam da noch ein fieses Krallenkind die Mauer hoch. Artosch kümmerte sich aber zuverlässig darum. Irgendwann wurde Ayla von vielen Feinden umzingelt, doch Rondra zeigte, dass sie noch mit ihr und uns war und sandte einen Blitz hinab, der Ayla wieder Platz verschaffte. Der Feind versuchte uns dann noch mit Hylailer Feuer unterzukriegen und sandte noch einen Karakil-Reiter. Doch es half nicht. Ich glaube, Artosch holte diesen Reiter vom Himmel.

Phelicitaz’ Zeichen kam alleine zurück. Kein Zeichen vom Drachen zu sehen. Also verwandelte Turok sich erneut in einen Raben und flog nun zum Drachen.

Um Mitternacht, als die bruderlosen Tage begannen, kam die Elite des Feindes: Der tulamidische Magier, die Frau mit der Augenklappe, die 3 Karmanthi und 9 schwere Söldner - vermutlich Paktierer. Der Magier löste das Tor auf und schritt hinein. Die Pfeile prallten einfach von ihm ab und er ging von seinen Söldnern bewacht ins Zentrum der Burg.  Wir bekämpften die Karmanthi und versuchten dann an den Magier ran zu kommen. Die Reitmeisterin der Burg fiel unter feindlichen Hieben.
Der Magier begann mit einem unheimlichen Singsang. Im Zentrum der Burg erschien ein grünes Leuchten und ein gewaltiger Schatten bäumte sich auf. Ein Kreischen lag in der Luft welcher großen Hass und Verachtung gegenüber dem Leben ausdrückte. Der Magier zeigte auf die vermutlich tote Rittmeisterin und der Schatten fuhr in ihren Leib. Abu drang zum Magier vor und streckte ihn nieder. Dann hörten wir den die Rittmeisterin wie sie Rondraschwüre rezitierte und der Schatten verließ sie wieder, um in den nun toteten tulamidischen Magier zu fahren. Der tote Magier stand auf und zeigte auf alle toten Amazonen, die daraufhin wieder von Unleben erfüllt wurden. Yppolita stellte sich dem untoten Tulamiden, der von dem mächtigen Schatten in Besitz genommen wurde, während um sie herum wieder ein Chaos an Kämpfen ausbrach.
Turok erschien auf dem Rücken des Drachen Smadur! Der Drache zerschmetterte untote Amazonen. Königin Yppolita bittete den Drachen offiziell um Beistand und er spuckte Feuer. Yppolita wurde von gleißenden Bliten erfüllt und ging voll in die Offensive gegen den Tulamiden. Sie ignorierte die Treffer des besessenen Magiers und drosch auf ihn ein und zerschmetterte ihn im heiligen Zorn. Dann sank auch Yppolita tot zu Boden. Sie war einfach zu stark verletzt.
Der Drache drehte durch und deckte alles mit Feuer ein. Wir flohen in den Tempel und hörten die Stimme des irren Drachen in unseren Köpfen. Er sprach, dass wir der Welt von Borbarad und vom Ende von Yppolita von Kurkum berichten sollten und ging in einem Flammeninferno auf.

Die Burg war in Trümmern und alles wirkte geschmolzen. Die Drachenflammen hatten ihr Bestes gegeben. Ayla machte sich auf und suchte nun weiter nach Gilia - der Tochter Yppolitas - um ihr das zerbrochene Schwert Yppolitas zu überreichen. Wir warteten die bruderlosen Tage hier in der Ruine, denn das Tal ist zu einer unwirtlichen, dämonisch verseuchten und eiskalten Eislandschaft geworden. Doch Kurkum ist nicht ganz nutzlos geworden. Ich nahm mir einen Teil aus der Schatzkammer mit. Wenn es hier herumliegt, bringt es keinem was aber in meiner Hand wird es unseren Kampf gegen Borbarad zu Nutze sein …

ST: Ab 23. Rahja 1019 BF

23. Rahja: Auf einer Versammlung erzählte ich die Dinge, die ich im Hauptlager in Erfahrung bringen konnte. Wir bereiteten uns auf einen Dämonenangriff vor. Hesindiane würde ein Bannungszauber wirken, wenn ein Dämon die Zugbrücke und das Haupttor erreichen würde.

Der Feind ging in die Offensive. Wir gerieten unter Pfeilbeschuss und eine Gruppe von 12 Untoten trugen eine Holzplanke mit einem Dharai zur Zugbrücke. Turok streckte die meisten Untoten mit Weihrauch nieder und dank einer magischen, unsichtbaren Wand von Phelicitaz erreichte die Planke nicht das andere Ende des Burggrabens wodurch der Dharai ins Wasser des Grabens stürzte. Qualmend durchschritt es den Graben und wäre beinahe noch wieder rausgekommen, wenn Turok nicht eine heilige Rüstung Rondras unter Gebeten in den Graben warf und das Wasser darin dadurch kurz segnete. Die Rüstung stürzte ins Wasser. Das Wasser schimmert und der Dharai platzte. Dann ließ Phelicitaz noch eine Gruppe Söldner auseinanderstürmen, in dem sie einen Kugelblitz in die Formation schickte. Demotiviert zog sich der Feind zurück.

Ich seilte mich im Dunkeln von der Mauer ab und tauchte im Graben, um die Rüstung zu bergen. Leider zog ich auch einen noch aktiven Untoten heraus, den ich aber mit ein paar Hieben wieder erschlug. Die Amazonen freuten sich über die Wiederbeschaffung. Ich war klitschnass und vom Graben verdreckt, Travialieb (anhängliche Tocher vom “Baron”) war sichtlich motiviert mir beim Bad zur Hand zu gehen … Es ist nicht nur beim Baden geblieben.

24. Rahja: Ein Kind erkrankte und das passende Kraut befand sich natürlich nicht innerhalb der Mauern. Ich schlich mich also aus der Burg raus und barg das Kraut am Nordwestlichen Waldrand.
Dann war da noch die Magd Jasinai, die anscheinend Leute anstachelte, so dass es zu Aufständen bei der Essensausgabe kam. Wir gingen der Sache auf den Grund und stellten sie. Wir fanden heraus, dass sie eine Hexe ist. Merkwürdig war aber ihr Seelentier, es war ganz starr.
Allgemein fiel uns auf, dass es von Tag zu Tag kälter wurde.

26. Rahja: Ich beauftragte Travialieb damit, ein Auge auf Jasinai zu haben, sie solle aber keine Risiken eingehen. Travialieb war Feuer und Flamme, mir mit einem Geheimauftrag zu helfen.
Dann tauchte ein irrer, bunter Typ mit einer toten Gans vor der Burg auf. Er stellte sich als Torxes von Freigeist vor und wollte im Namen Borbarads unsere Kapitulation vorschlagen. Artosch beantwortete seinen Vorschlag mit einem Kopfschuss. Leider “wich” Torxes aus, er verwandelte sich schlagartig in einen Insektenschwarm.

Tagsüber versuchte ein feindlicher Magier einen Schadenszauber mittels Pfeil auf die Burg zu befördern. Doch Phelicitaz wehrte ihn mit einem Gardianum ab.

Abends machten wir eine schreckliche Entdeckung. Travialieb wurde blutig aufgeschlitzt mit einem Messer in der Brust neben dem portablen Firunschrein in der Scheune aufgefunden. Der Schrein war ebenfalls mit Blut verschmiert! Verdammt! Hätte ich sie bloss nicht gebeten, ein Auge auf Jasinai zu haben. Turok und Hesindiane fanden heraus, dass Travialieb Jasinai zuletzt mit dem Holzfäller Jasun sah.
Jasinai war nicht aufzutreiben. Ayla (die Rondrageweihte) fand Jasun im Tempel. Er schien schockiert, als ob er über seine eigenen Taten entsetzt wäre. Er wurde anscheinend von Jasinai mittels Magie zur Ermordung Travialiebs getrieben. Ayla sperrte ihn erst einmal im Keller ein.

28. Rahja: In meiner Nachtwache auf den 29. Rahja sah ich Ayla mit einer alten Frau, die auf mich zeigte, in den Rondra-Tempel gehen. Als ich folgte traf ich nur Ayla, die erzählte, nicht draußen gewesen zu sein. Ich hab mir das doch nicht eingebildet!? Am Folgetag sah Phelicitaz Ayla mit der alten Dame im Schuppen tuscheln. Anscheinend ist die alte Dame Aylas Mutter. Von der Königin erfuhren wir, dass die alte Dame ihre verbannte Schwester Ulissa sei. Sie wurde verbannt, da sie einst den Thron der Amazonen an sich riss! Ayla und Ulissa wurden als Folge in den Kerker befördert. Ulissa bettelte um Gnade, da ein Teil ihrer Verbannungs-Strafe war, nie wieder den Namen Rondras verwenden zu dürfen und sie sehr alt war und nicht ohne den Namen der Göttin sterben möchte.

Wir schauten uns in der Burg um. Ich erforschte die Keller und Turok und Hesindiane lasen in den Archiven der Burg. Es musste doch einen Grund geben, warum der Feind diese Burg unbeschadet haben will. Da fand Turok einen Brief von der verhüllten Meisterin Nahema an die Königin Yppolita. Anscheinend standen ihre Sterne nicht all zu gut. Ihr Tod wurde prophezeit zu einer Zeit wie dieser.

30. Rahja: Ungedult machte sich breit. Abu brachte den Vorschlag zu einem Ausfall. Dieser Vorschlag traf auf Gegenliebe. Damit die Überraschung groß genug ist, bereitete Phelicitaz die Illusion eines mächtigen Löwen vor, der den Feind schocken und die Amazonen bestärken soll und ich machte mich an der Zugbrücke zu schaffen, damit man sie sehr schnell runterklappen konnte.
Der Ausfall war ein voller Erfolg. Die Amazonen stürmten raus, richteten Schaden an und kamen kaum verletzt zurück in die Burg. Unter den Feinden konnte man grob 1 1/2 Dutzend erkennen, die weggetragen werden mussten.

Abends wurden die Gefangene Ayla und ihre Mutter Ulissa der Königin Yppolita vorgesetzt und sie verzieh ihnen offiziell und endband Ulissa von ihrer Verbannung. Doch dann wurde Ulissa von einem eiskalten Pfeil aus dem Fenster durchbohrt und starb. Die Amazonen griffen zu den Waffen.

ST: Ab 8. Rahja 1019 BF

Ab 8. Rahja: Mit List und Kampfkraft griffen wir Galotta an. Wir ließen die Pferde frei und drangen ins Zentrum vor. Wir retteten Alya Ilarsil von Donnerbach (eine Rondra-geweihte Amazone) davor geopfert zu werden. Sie war auf der Suche nach der Tochter der Amazonenkönigin: Thesia Gilia. Gemeinsam mit ihr reisten wir zur Amazonenburg nach Kurkum, da wir dort über die Vorkommnisse berichten wollten.

Am 12. Rahja erhielten wir eine Audienz bei der Amazonenkönigin Yppolita von Kurkum. Ayla berichtete vom feindlichen Heerwurm, welcher als nächstes wohl Kurkum angreifen wird. Dann hielten wir Kriegsrat mit den Meisterinnen und Yppolita.

Am 13. Rahja reisten wir durchs Tal und warnten das Volk. Wehrfähige wurden rekrutiert, Andere zur Flucht motiviert. Ich traf noch eine alte Borongeweihte. Diese sprach von einer Vision von einem geflügelten Südländer, welcher die Toten wieder erheben würde. Dazu kam mir eine etwas füllige aber hübsche “Bürgermeisterstochter” namens Travialieb recht nahe. Ihr Vater wollte nur ihr “bestes” und nannte sich selbt Baron. Phelicitaz brachte aus einem Dorf den Bürgermeister mit (ein Hund namens Hal (!)) und in einem anderen Dorf ein Kind zur Welt. (Sie war aber nur provisorische Hebamme…)

Dann gab es da noch die Kriegsvorbereitungen. Wir präperierten den Weg, den der Feind vermutlich kommen wird. Wir bereiteten einen Felssturz im Gebirgspass vor, wir errichteten Fallen und Hindernisse im Wald davor, wir bereiteten einen Waldbrand vor und wir riefen einen Djinn für eine Brücke, die der Feind passieren muss. Dann wurde noch Nahrung gesammelt. Turok kundschaftete den Feind als Rabe aus.

Am 16. Rahja kam Turok zurück. Er sah viele Zelte. Er sah 4 Magier auf Karakile (geflügelte Schlangen), 3 Karmanti (Höllenhunde) und ein weißer Hühne, eine einäugige Frau sowie zahlreiche Banner von Söldnern mit der Dämonenkrone als Symbol. Ich erzählte ihm von der Boronitin und er ging zum Boronsacker, um ihn erneut zu segnen.

20. Rahja: Sie kamen. Ich löste im Gebirgspfad einen Steinrutsch aus und teilte damit die Armee. Die Reiter ritten weiter, die Fußtruppen blieben zusammen und räumten auf. Wir legten ein Feuer im Wald, der direkt am Gebirge lag und es qualmte schrecklich. Die Reiterei bekam Probleme. Einige wurden von unseren Jägern und Artosch niedergestreckt. Dann kamen vereinzelnte aus dem Wald und bekamen Stress mit Abu und einer Gruppe von Amazonen. Von den 50 Reitern konnten 30 zurück in den Wald flüchten.

21. Rahja: Ich schlich in den Wald, um zu gucken, was der Feind trieb. Ich sah ein großes unförmiges Etwas (Dharai), welches im Wald aufräumte. Dazu flog ein Karakil über den Wald. Leider machte ich im Wald eine Begnegnung mit einem Höllenhund. Mit mutigen Manövern und einer Portion Glück konnte ich ihn erledigen, aber er hinterließ mir zwei eiskalte Wunden. Ich kam zurück zur Burg.
Ein paar Stunden später traute sich ein Trupp Feinde aus dem Wald und überquerte die Brücke. 10 kamen drüber, dann warf sich die Brücke (auf Befehl von Hesindianes Djinn) auf den Feind und zerquetschte ein paar. Die 10 wurden von Amazonen, Abu, Artosch und Jägern aufgerieben.
Im Laufe des Tages gab es dann Gottesdienst in der Rondrakirche. Dabei entflammte das Schwert der Rondrastatue. Wir alle wurden von Mut und Entschlossenheit erfüllt.
Abends hörte ich dann eine schaurige Stimme nahe meinem Ohr. Es war ein Karmanti! Er verspottete mich. Ich blickte mit meinem Fernrohr ins feindliche Hauptlager und sah sie dann. 3 Höllenhunde! Dabei hatte ich doch einen vernichtet!

22. Rahja: Xeraan kam ins Tal. Als Begleitung hatte er 9 Krieger, sowie ein buckliges Kind.

Abends planten wir dann einen Einsatz. Ich würde mich ins Hauptlager schleichen und versuchen, herauszufinden was der Feind plant. Phelicitaz machte mir einen Wappenrock mit dem Logo des Feindes und ich seilte mich an der Ostmauer neben dem Waldstückchen ab. Dann meldete sich meine silberne Hand wieder. Sie bewegte sich über meine Kleidung. Ich bewegte mich unaufällig ins Lager und schien von keinem beachtet zu werden!

Ich ging zuerst in Haus mit vernagelten Fenstern und mein Herz blieb beinahe stehen: Ich fand eine Gruppe von ungefähr 50 Untoten. Schnell eilte ich wieder heraus und betrat ein bewachtes Gebäude von hinten. Dort belauschte ich ein Gespräch und notierte folgende Gesprächsfetzen von einer Frau, Xeraan, einem Südländer und noch einem Mann:
Order, Burg unbeschadet einnehmen - Brauchen Soldaten für Anderes - Dharai Tor aufmachen - Gegner gut vorbereit - 2 sind Magier, einer hat andere Fähigkeiten - Wo ist Torxes - Tötet Gänse - Benötigen Burg, Amazonen können abziehen - Beilunk und Warunk weitere Ziele - Verhandlungen - Meine Soldaten nicht verschleißen - Garde und Legionär - Eisbarbar mit seiner Dämonenklinge Hyrrkanhai
Dann verließ ich zusammen mit einem fremden Geldbeutel das Lager.

ST: Ab 21. Ingerimm 1019 BF

Ab dem 21. Ingerimm reisten wir in die Trollzacken, Richtung Beilunk. Mit jedem Tag und jeder Meile gen Gebirgsspitze wurde es kälter. Phelicitas gab mir ein Halskette mit einem Storchenanhänger, welches mir Heilung gewähren sollte. Ich nahm sie mit Freuden an.
Am 28. Ingerimm jenseits des letzten Dorfes hoch oben im Gebirge fanden wir eine gestürzte Kutsche am Wegesrang. Sie gehörte dem Grafen Arve vom Arvepass. Sie kamen wegen einer schwarzen Kutsche vom Weg ab. Wir halfen ihn und seinen Dienern und kamen als Dank in seiner Jagdhütte unter. Er ist ein Halbelf und war früher auch ein Abenteuerer. Wir tauschten Geschichten aus und sollten Yppolita (die Amazonenkönigin) von ihm grüßen, wenn wir sie mal wieder treffen. Außerdem wären wir bei ihm in Altzoll willkommen.

Am 29. Ingerimm trafen wir auf einen Greifen, welcher von zwei “Dämonen-Greifen” angegriffen wurde. Erst kämpften sie in der Luft, dann ging es auf dem Boden weiter. Wir unterstützten ihn und vernichteten gemeinsam die Dämonen. Sie explodierten je in einen Feuerball! Der Greif blickte in unsere Herzen, erfüllte sie mit Wärme und hinterließ uns eine Feder, die wir die Praiostreuste in Beilunk als symbolisches Zeichen überreichten sollten - also wohl Gwiduhenna von Faldahorn.

Die Spur der schwarzen Kutsche führte durch die runtergekommene Burg Leuenfels und an eine Gauklertruppe vorbei Richtung Beilunk. Am 3. Rahja erreichten wir dann Beilunk und sorgten für eine Audienz bei Gwiduhenna. Sie hatte gerade eine Besprechung mit den Wichtigsten der Region, empfing uns dann aber doch. Die Feder sah sie als ein Zeichen der Unterstützung Praios’. Sie kam genau richtig. Man verlor hier bereits den Mut gegen den Feind, der jetzt auch schon Ilsur eingenommen hatte. Die Verkündung des Praioszeichens brachte die Leute der Besprechung zum jubeln und erstärkte ihren Widerstand. Foslarin (Oberhaupt der Magiergilde hier) glaubte nicht, dass Borbarad der Feind sei. Er unterstellte uns zu lügen! Aber nach einer rhetorischen Breitseite versprach er auch Widerstand gegen den Feind.

Wir erfuhren, dass Azaril Scharlachkraut (Borbarad-Anhängerin aus schwarze Kutsche) hier gesichtet wurde. Sie entkam aber. Wir stellten hier also Untersuchungen an. Ich befragte die zwei geistig umnachtete Wachen, die an einem Tor gefunden wurden und stellte fest, dass sie von einer Frau aus einer schwarzen Kutsche “überzeugt” wurden, ohne Fragen die Stadt verlassen zu können während Phelicitas feststellte, dass Azaril sich in einer Kneipe nach dem Ogerbusch erkundigte und einen Kampf mit Pfeilen des Lichts hatte. Wir reisten also weiter durch das Tor der verwirrten Wachen Richtung Ogerbusch.

Die Spur führte uns am 6. Rahja nach Shamahan. Dort hatten sogar zwei Fremde - die zu den Gesuchten passen - noch ein Zimmer: Magistra Ya Menario von Brabak mit ihrer Schülerin. Sie seien zu einer Exkursion in den Ogerbusch aufgebrochen.
Wir teilten uns auf. Phelicitas hielt die Schänke im Blick, ich prüfte das Zimmer der Verdächtigen mit meinem “Universalschlüssel” und die anderen erkundigten sich nach einer Buschkundigen. Im Zimmer, welches total unaufgeräumt war, fand ich eine Sternenkarte. Schnell waren Phelicitas und ich auf meinem Zimmer verschwunden, um diese Karte in Ruhe zu studieren. Auf der Karte war das Ogerkreuz markiert und ganz besonders seine Position am 7. und 8. Rahja. Vermutlich würde Galotta dann mit seinen Gehilfinnen Ya Menario und Scharlachkraut das dunkles Ritual vollziehen müssen.
Tja, die feindliche Armee eroberte langsam die Ostküste und vielleicht gesellten sich auch bald noch zahlreiche Oger dazu. Es sah also nicht gut aus. Wenn ich nun schon mal hier alleine mit einer aufreizenden Halbelfe (die Lust gut von Beziehungen zu trennen weiß) auf einem Bett sitze, dann sorg’ ich doch auch dafür, dass ich wenigsten diesen Moment nicht bereuen werde… Ich schloss also die Tür ab und zeigte ihr bei Rahja, wozu meine flinken Finger auch noch gut waren.

Des Abends kamen Flüchtlinge aus Mendena an. Sie berichten von Booten, die wie riesige Bäume aussahen, dazu von vielen Söldnern und Magiern. Des nachts sah Phelicitas Geister von Rondrageweihten die über etwas sprachen, was ER nicht haben dürfte und was man jemanden weg nahm.

Am Folgetag, dem 7. Rahja wollten wir nun mit einer Führerin in den Busch, doch eine verletzte Amazone kam uns zuvor: Thornia von Löwenstein. Sie erzählte: Späher Borbarads nahmen Löwenstein ein. Sie warnte Mendena und wollte nun nach Kurkum. Sie erzählte von einem Banner feindlicher Söldner, welches wohl in einem Tag hier in Shamahan eintreffen würde. Wir versorgten sie und gaben ihr einen Gruß für Yppolita von uns und Arve mit auf dem Weg. Irgendwie wirkte sie ein wenig verwirrt…
Wir warnten die Bewohner und sie berieten, was zu tun sei. Sie wollten sich in den Höhlen im Ogerbusch verstecken. Irgendwie schafften sie es auch uns zu überzeugen, sie dabei zu erkortieren! So bereiteten sie sich vor und versammelten sich. Eine Bewohnerin wollte dabei Massen an Wertsachen auf einen Karren mitnehmen. Schließlich transportierte sie die Kinder und Alten.
Am Nachmittag reisten wir endlich los in den Busch und trafen nach einer Weile auf eine Gruppe Oger. Glücklicherweise konnte man mit ihnen reden. Ihr Frieden wurde von jemandes Zauberträchtigen gestört. Sie wollen die Keule Garx zurück, die man ihnen gestohlen hatte. Ich bemerkte eine Regung im Gesicht der Frau mit dem Karren dabei. Es stellte sich heraus, dass sie die Frau von einem der Rondrageweihten war, dessen Geister Phelicitas sah und dass die Geweihten die Keule stahlen. Diese Keule lag derzeit in ihrem Haus und irgendwie hatten wir nun das böse Gefühl, dass Galotta damit die Oger kontrollieren wollte. Schließlich schrieb er an seine Dienerinnen, dass sie einen Gegenstand im Busch bergen sollten und was könnte schon besser für eine Ogerarmee sein als eine heilige Ogerkeule?
Hesindiane versuchte dann also mit Abu zusammen in das Haus zu teleportieren. Doch sie schafften es nicht, mit der Keule zurückzukehren. Sie mussten sie zurücklassen, da die Söldner bereits eingetroffen waren und selbst nach der Keule suchten. Also reisten wir zurück, zusammen mit 10 Ogern auf unserer Seite.

Shamahan brannte. Überall waren Söldner zu sehen. Ich schlich mich rein und konnte ein Blick auf den Hauptplatz wagen und sah ihn dann: Galotta mit Vorbereitungen für ein Ritual!

ST: Ab 10. Peraine 1019 BF

Wir bekamen eine Einladung von Ayla von Schattengrund. Wir sollten am 17. Ingerimm in der Löwenburg in Perricum erscheinen. Sie war nun Schwert der Schwerter.

Am 15. Ingerimm trafen wir alle in der Burg von Natteln ein. Hesindiane lud uns ein.
Am 17. Ingerimm gingen wir dann in die Löwenburg. Granius Algoniar von Honingen musste uns aber vertrösten, da Ayla erst am 20. Ingerimm wieder aus Gareth hier sei. Was soll mir das nun sagen? Sie lässt uns hier warten… Ich verblieb den restlichen Tag und trainierte mit der Besetzung der Burg (die allesamt aus Frauen bestanden!) Des Weiteren kam noch Kander Honingard vom Orden Warunk zu Rhodenstein auf mich zu. Er bat mich, unsere rondrianischen Heldentaten zu erzählen, so dass er sie niederschreiben kann. Also gab ich am 17. und 18. unsere Heldentaten zum Besten. Am 18. hielten wir dann auch noch einen Schaukampf zu Ehren Schwester Rondras ab.

Abends am 18. Ingerimm wurden wir (Turok, Hesindiane und ich) fast von einer schwarzen Kutsche mit einem weißhaarigen Kutscher über den Haufen gefahren. Dazu kam da noch ein Schrei aus der Richtung wo die Kutsche her kam.
Der Schrei kam aus einer Alchemiestube. Anscheinend wurden dort Dinge gestohlen, außerdem wurde der Alchemist tot von seiner Asisstentin aufgefunden. Turok und Hesindiane  diagnostizierten innere Verletzungen hervorgerufen durch einen Fulminictus. Ich prüfte die Waren: Gestohlen wurde Meteoreisen, Onyxe und Alraunen. Die Frau erzählte uns noch, dass vorher eine dunkelhaarige Elfin den Laden betrat und unerhörte Dinge kaufen wollte. Zurück im Von Natteln - Anwesen berichtete Phelicitas noch von eine Gerücht, das nachts ein schwarzer 4er-Ferrara (Kutsche) auftaucht, der kleine Kinder reinlockt und altern lässt. Nun, wir konnten etwas Anderes von dieser Kutsche erzählen.

19. Ingerimm: Nun will uns auch noch der Vorstand der Magierakademie sehen. Wir gingen also zur Magierburg und trafen uns mit der Spektabilität Oloran von Gareth Rathenfeld und seine Stellvertreterin Selara Moriani (kupferfarbene Haut und blauschwarzes, hüftlanges Haar). Sie erzählten uns, dass der Chef der weißen Gilde Foslarin uns nicht glauben würde, deren Akademie aber schon. Man bat uns zu berichten und erzählte uns danach im Gegenzug von einem Diebstahl:
Galottas ehemalige Apparaturen, die hier verwahrt wurden, sind weg. Ebenso ein Buch über die Nichtwelt, ein Buch über Entschwörungen und eine spezielle Version von “12-Göttliche Unterweisungen”. Galottas Apparaturen schienen mit dämonischer Macht erfüllt zu sein.
Außerdem verschwand Lousiane von Schaspitz. Sie hatte sich mit den Geistererscheinungen in Shamahan beschäftigt. Unsere Vermutung, dass der Diebstahl beim Alchemisten und damit die schwarze Kutsche hiermit was zu tun hat, wurde soweit bestätigt, dass die Magier sagen, dass die gestohlen Teile für Beherrschungen interessant seien und Galotta ein Beherrscher war (und nun anscheinend seine Dinge organisieren lässt…)
Wir erfuhren auch, dass es in der Magierakademie ein Seelenheilabteil gab und ein Insasse etwas über Borbarad erzählt hatte. Seine Zellennachbarin Dimiona von Zorgan kannte seine letzten Worte. Wir besuchten sie. Sie war hübsch und irre. Sie sagte, dass jemand Borbarad helfen würde und formte mit einer Handbewegung ein Ding aus einer Kerze, was wie ein Oger oder Troll aussah.

Jetzt kam auch noch das Ordenshaus der Grauen Stäbe auf unserer Liste. Hoch oben fiel eine Person aus einem Fenster. Dann flog eine Eule heraus mit einem Buch in den Krallen. Im Raum des Geschehens lag schwarze Kleidung, enge Stiefel und ein Umhang mit einem Symbol, welches einen Kreis mit sieben Zacken darstellt. Das hab ich doch schon mal beim Seeschlangenfriedhof gesehen?!
Im Zimmer lag auch noch ein Schnipselhaufen, der früher mal wohl ein Brief war. Ich setzte ihn wieder zusammen. Es war ein Brief an uns von Tarlisin von Borbra. Borbarad verlangte nach einem Objekt, welches wohl in der Gor und ein Teil der Zitadelle der Magie, ein Schlüssel zur Sphärenkraft, war.
In den Händen des Verstorbenen lag ein Teil der Trilogie der Kontrolle und ein Ordensmitglied erzählte, dass kurz vor dem Vorfall eine schwarzhaarige Elfe in einer schwarzen Kutsche vorfuhr, die sich Jozila nannte (und nun nicht mehr anwesend war…).

Wenn man nun alle Vorkommnisse zusammenzählt, wird alles klar: Galotta will Borbarad mit einer neuen Ogerarmee unter die Arme greifen und bekommt dafür Unterstützung von seinen Schergen!

Im Ordenshaus waren - wie Hesindiane berichtete - vorher auch noch Rohalswächter, die Tarlisin einen Schwarzkünster schimpften und in sein Zimmer hier wollten. Sie durften nicht, wir wohl. In seinem Zimmer war aber nichts.

Des Nachts kam jemand mit seiner weggetretenen Schwester zur Magierakademie/Noinitenkloster. Es war Leomar von Schaspitz mit seiner Schwester Lousiane! Oloran stellte fest, dass sie von einem Morcan besessen war. Turok stellte sich dem Dämon und erfuhr durch ihn, dass Azariel Scharlachkraut (ehem. elfische(!) Gehilfin von Rohezal, die überlief) in die Sache verwickelt war und wo das Diebesgut gelagert war (Hotel Haus Reto). Währenddessen versuchten ein paar von uns, die Kutsche zu fassen, die Hesindianes Djinn (den sie herbeirief) außerhalb der Stadt bemerkte. Leider konnte sie nicht eingeholt werden.

20. Ingerimm: Wir besuchten Ayla in der Löwenburg und erzählten ihr, was wir seit unserem Treffen in Weiden erlebten. Sie sagte uns volle Unterstützung zu, sofern ein Feind ersichtlich sei, den man bekämpfen könne. Und dann kam er. Sie erhielt eine Botschaft über die göttliche Verständigung: “Den Tempel zu halten wird nicht gelingen …  Mit Dämonen im Pakt … Kunibald gefallen … Keine üblichen Schiffe … Mendena kapituliert” Mendena wurde von Borbarads Truppen eingenommen!

Wir gingen unserer letzten Spur hinterher, das Hotel: Azaril war mit der anderen dort. Nachdem Abu den Inhaber auf die zahlreichen Gardisten vor der Taverne aufmerksam gemacht hatte, ließ er uns ins Zimmer von Azaril. Dort fanden wir eine Karte von der Beilunker Region, auf der der Ogerbusch markiert war. Außerdem erzählt uns der Inhaber, dass ein Brief für die zwei angekommen sei.  Der Brief war von Galotta: Sie sollten seine Dinge eingesammelt haben, über den Arvepass gehen und etwas von einem Treffpunkt einsammeln. Sie würden Unterstützung vom Söldnerführer Infolg Notmarker erhalten.

Ayla hielt später einen großen Gottesdienst ab, an dem wir teilnahmen. Sie rief den Kriegszustand der Rondrakirche gegen Borbarads Armeen in Mendena aus und segnete die Waffen aller Anwesenden. Außerdem schienen seitdem alle viel motivierter und mutiger. Ein Heer wird gen Tobrien reisen. Und wir reisen auch dort hin, über den Arvepass, Azaril hinterher!

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