Wir bekamen eine Einladung von Ayla von Schattengrund. Wir sollten am 17. Ingerimm in der Löwenburg in Perricum erscheinen. Sie war nun Schwert der Schwerter.
Am 15. Ingerimm trafen wir alle in der Burg von Natteln ein. Hesindiane lud uns ein.
Am 17. Ingerimm gingen wir dann in die Löwenburg. Granius Algoniar von Honingen musste uns aber vertrösten, da Ayla erst am 20. Ingerimm wieder aus Gareth hier sei. Was soll mir das nun sagen? Sie lässt uns hier warten… Ich verblieb den restlichen Tag und trainierte mit der Besetzung der Burg (die allesamt aus Frauen bestanden!) Des Weiteren kam noch Kander Honingard vom Orden Warunk zu Rhodenstein auf mich zu. Er bat mich, unsere rondrianischen Heldentaten zu erzählen, so dass er sie niederschreiben kann. Also gab ich am 17. und 18. unsere Heldentaten zum Besten. Am 18. hielten wir dann auch noch einen Schaukampf zu Ehren Schwester Rondras ab.
Abends am 18. Ingerimm wurden wir (Turok, Hesindiane und ich) fast von einer schwarzen Kutsche mit einem weißhaarigen Kutscher über den Haufen gefahren. Dazu kam da noch ein Schrei aus der Richtung wo die Kutsche her kam.
Der Schrei kam aus einer Alchemiestube. Anscheinend wurden dort Dinge gestohlen, außerdem wurde der Alchemist tot von seiner Asisstentin aufgefunden. Turok und Hesindiane diagnostizierten innere Verletzungen hervorgerufen durch einen Fulminictus. Ich prüfte die Waren: Gestohlen wurde Meteoreisen, Onyxe und Alraunen. Die Frau erzählte uns noch, dass vorher eine dunkelhaarige Elfin den Laden betrat und unerhörte Dinge kaufen wollte. Zurück im Von Natteln - Anwesen berichtete Phelicitas noch von eine Gerücht, das nachts ein schwarzer 4er-Ferrara (Kutsche) auftaucht, der kleine Kinder reinlockt und altern lässt. Nun, wir konnten etwas Anderes von dieser Kutsche erzählen.
19. Ingerimm: Nun will uns auch noch der Vorstand der Magierakademie sehen. Wir gingen also zur Magierburg und trafen uns mit der Spektabilität Oloran von Gareth Rathenfeld und seine Stellvertreterin Selara Moriani (kupferfarbene Haut und blauschwarzes, hüftlanges Haar). Sie erzählten uns, dass der Chef der weißen Gilde Foslarin uns nicht glauben würde, deren Akademie aber schon. Man bat uns zu berichten und erzählte uns danach im Gegenzug von einem Diebstahl:
Galottas ehemalige Apparaturen, die hier verwahrt wurden, sind weg. Ebenso ein Buch über die Nichtwelt, ein Buch über Entschwörungen und eine spezielle Version von “12-Göttliche Unterweisungen”. Galottas Apparaturen schienen mit dämonischer Macht erfüllt zu sein.
Außerdem verschwand Lousiane von Schaspitz. Sie hatte sich mit den Geistererscheinungen in Shamahan beschäftigt. Unsere Vermutung, dass der Diebstahl beim Alchemisten und damit die schwarze Kutsche hiermit was zu tun hat, wurde soweit bestätigt, dass die Magier sagen, dass die gestohlen Teile für Beherrschungen interessant seien und Galotta ein Beherrscher war (und nun anscheinend seine Dinge organisieren lässt…)
Wir erfuhren auch, dass es in der Magierakademie ein Seelenheilabteil gab und ein Insasse etwas über Borbarad erzählt hatte. Seine Zellennachbarin Dimiona von Zorgan kannte seine letzten Worte. Wir besuchten sie. Sie war hübsch und irre. Sie sagte, dass jemand Borbarad helfen würde und formte mit einer Handbewegung ein Ding aus einer Kerze, was wie ein Oger oder Troll aussah.
Jetzt kam auch noch das Ordenshaus der Grauen Stäbe auf unserer Liste. Hoch oben fiel eine Person aus einem Fenster. Dann flog eine Eule heraus mit einem Buch in den Krallen. Im Raum des Geschehens lag schwarze Kleidung, enge Stiefel und ein Umhang mit einem Symbol, welches einen Kreis mit sieben Zacken darstellt. Das hab ich doch schon mal beim Seeschlangenfriedhof gesehen?!
Im Zimmer lag auch noch ein Schnipselhaufen, der früher mal wohl ein Brief war. Ich setzte ihn wieder zusammen. Es war ein Brief an uns von Tarlisin von Borbra. Borbarad verlangte nach einem Objekt, welches wohl in der Gor und ein Teil der Zitadelle der Magie, ein Schlüssel zur Sphärenkraft, war.
In den Händen des Verstorbenen lag ein Teil der Trilogie der Kontrolle und ein Ordensmitglied erzählte, dass kurz vor dem Vorfall eine schwarzhaarige Elfe in einer schwarzen Kutsche vorfuhr, die sich Jozila nannte (und nun nicht mehr anwesend war…).
Wenn man nun alle Vorkommnisse zusammenzählt, wird alles klar: Galotta will Borbarad mit einer neuen Ogerarmee unter die Arme greifen und bekommt dafür Unterstützung von seinen Schergen!
Im Ordenshaus waren - wie Hesindiane berichtete - vorher auch noch Rohalswächter, die Tarlisin einen Schwarzkünster schimpften und in sein Zimmer hier wollten. Sie durften nicht, wir wohl. In seinem Zimmer war aber nichts.
Des Nachts kam jemand mit seiner weggetretenen Schwester zur Magierakademie/Noinitenkloster. Es war Leomar von Schaspitz mit seiner Schwester Lousiane! Oloran stellte fest, dass sie von einem Morcan besessen war. Turok stellte sich dem Dämon und erfuhr durch ihn, dass Azariel Scharlachkraut (ehem. elfische(!) Gehilfin von Rohezal, die überlief) in die Sache verwickelt war und wo das Diebesgut gelagert war (Hotel Haus Reto). Währenddessen versuchten ein paar von uns, die Kutsche zu fassen, die Hesindianes Djinn (den sie herbeirief) außerhalb der Stadt bemerkte. Leider konnte sie nicht eingeholt werden.
20. Ingerimm: Wir besuchten Ayla in der Löwenburg und erzählten ihr, was wir seit unserem Treffen in Weiden erlebten. Sie sagte uns volle Unterstützung zu, sofern ein Feind ersichtlich sei, den man bekämpfen könne. Und dann kam er. Sie erhielt eine Botschaft über die göttliche Verständigung: “Den Tempel zu halten wird nicht gelingen … Mit Dämonen im Pakt … Kunibald gefallen … Keine üblichen Schiffe … Mendena kapituliert” Mendena wurde von Borbarads Truppen eingenommen!
Wir gingen unserer letzten Spur hinterher, das Hotel: Azaril war mit der anderen dort. Nachdem Abu den Inhaber auf die zahlreichen Gardisten vor der Taverne aufmerksam gemacht hatte, ließ er uns ins Zimmer von Azaril. Dort fanden wir eine Karte von der Beilunker Region, auf der der Ogerbusch markiert war. Außerdem erzählt uns der Inhaber, dass ein Brief für die zwei angekommen sei. Der Brief war von Galotta: Sie sollten seine Dinge eingesammelt haben, über den Arvepass gehen und etwas von einem Treffpunkt einsammeln. Sie würden Unterstützung vom Söldnerführer Infolg Notmarker erhalten.
Ayla hielt später einen großen Gottesdienst ab, an dem wir teilnahmen. Sie rief den Kriegszustand der Rondrakirche gegen Borbarads Armeen in Mendena aus und segnete die Waffen aller Anwesenden. Außerdem schienen seitdem alle viel motivierter und mutiger. Ein Heer wird gen Tobrien reisen. Und wir reisen auch dort hin, über den Arvepass, Azaril hinterher!